Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Nutzung von Traceprint durch Unternehmen. Stand 29.09.2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software Traceprint (traceprint.de) zwischen Max Johann Hubert Hasenohr, Rheinsberger Straße 43, 10435 Berlin (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden. Traceprint richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, etwa Werbe- und Media-Agenturen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss und Testphase

Mit der Registrierung kommt ein Vertrag über eine kostenlose Testphase von 30 Tagen zustande. In der Testphase stehen alle Funktionen zur Verfügung. Die Testphase endet automatisch und verlängert sich nicht in einen kostenpflichtigen Plan. Eine Kreditkarte wird nicht benötigt.

Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde einen Plan (Starter oder Pro) anfragt und seine Rechnungsdaten hinterlegt und der Anbieter den Plan freischaltet.

§ 3 Leistungen

Der Anbieter stellt Traceprint als webbasierte Software bereit: Kampagnen mit QR-Codes, Formulare, Auswertung von Scans und Kontakten, Berichte und je nach Plan weitere Funktionen. Den aktuellen Umfang beschreiben die Website und die Hilfe unter traceprint.de/hilfe. Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln, solange der vereinbarte Kernumfang erhalten bleibt.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die Preise zum Zeitpunkt der Freischaltung, derzeit Starter 49 € und Pro 99 € je Monat. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG, daher wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.

Abgerechnet wird monatlich im Voraus per Rechnung an die hinterlegte Rechnungs-E-Mail. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bei Zahlungsverzug darf der Anbieter den Zugang nach vorheriger Ankündigung sperren, bis die offenen Beträge bezahlt sind.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Kostenpflichtige Pläne laufen jeweils einen Monat und verlängern sich um einen weiteren Monat, wenn sie nicht gekündigt werden. Beide Seiten können mit einer Frist von sieben Tagen zum Ende des laufenden Monats kündigen. Die Kündigung ist in Textform an hello@traceprint.de möglich. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Pflichten des Kunden

Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und ist für Handlungen unter seinem Konto verantwortlich. Er setzt Traceprint nur rechtmäßig ein. Insbesondere gestaltet er Formulare und Einwilligungstexte so, dass sie den geltenden Datenschutz- und Wettbewerbsregeln entsprechen, und nutzt erhobene Kontaktdaten nur im Rahmen der erteilten Einwilligungen. Werbeflächen, Motive und verlinkte Inhalte verantwortet der Kunde selbst.

§ 7 Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter für den Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, insbesondere Formulardaten von Personen, die einen QR-Code scannen, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Dieser Abschnitt bildet die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

Gegenstand und Dauer: Erfassung, Speicherung, Auswertung und Weiterleitung der Formular- und Scandaten der Kampagnen des Kunden für die Dauer des Vertrags. Betroffene und Daten: Interessenten und Kontakte des Kunden; die Formularfelder, die der Kunde festlegt (etwa Name, E-Mail, Telefon), Zeitpunkt und ungefährer Standort des Scans.

Weisungen und Vertraulichkeit: Der Anbieter verarbeitet die Daten nur nach dokumentierter Weisung des Kunden, die sich aus der Nutzung der Software ergibt, und verpflichtet alle Personen mit Zugriff zur Vertraulichkeit. Sicherheit: Übertragung nur verschlüsselt (https), Speicherung in der EU, Zugriffsschutz auf Ebene der Datenbank je Agentur, keine Speicherung von IP-Adressen der Scannenden.

Unterauftragnehmer: Supabase Inc. (Datenbank, Region Frankfurt), Netlify Inc. (Hosting der Website), Resend (E-Mail-Versand, EU-Region). Über neue Unterauftragnehmer informiert der Anbieter vorab; der Kunde kann aus wichtigem Grund widersprechen.

Unterstützung und Löschung: Der Anbieter unterstützt den Kunden bei Anfragen Betroffener und meldet ihm Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich. Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten 30 Tage lang exportieren; danach löscht der Anbieter sie, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet aber keine bestimmte Quote. Wartungen kündigt er nach Möglichkeit vorher an. Ausfälle bei Dienstleistern außerhalb seines Einflussbereichs hat er nicht zu vertreten.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die Entgelte der letzten zwölf Monate. Für entgangene Umsätze aus Kampagnen und für Entscheidungen, die der Kunde auf Basis der Auswertungen trifft, haftet er nicht.

§ 10 Änderungen

Der Anbieter kann diese Bedingungen mit einer Frist von vier Wochen ändern. Er teilt die Änderungen per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten sie als angenommen; auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Bei Widerspruch kann jede Seite zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Berlin, soweit der Kunde Kaufmann ist. Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.